Poesie Gedanken rund um Englische Gedichte

wer kennt schon englische Gedichte auswendig? Häufig ist es doch so, dass man vielleicht nur einen Satz oder ein paar Worte kennt, und verzweifelt auf der Suche nach dem dazugehörigen Gedicht ist. Dann gibt man bei www.poemhunter.com in Anführungszeichen die Textteile ein, die man kennt, und startet die Suchfunktion. Kurze Zeit später wird man meist fündig. Doch www.poemhunter.com bietet noch mehr für die, die englische Gedichte mögen.

Man erhält zu vielen Autoren und Autorinnen eine kurze Biografie, meist mit Bild. Außerdem kann man bei www.poemhunter.com Gedichte nach Themenbereichen sortiert suchen. Wenn man zum Beispiel englische Gedichte sucht, die sich mit dem Thema Sommer beschäftigen, gibt man einfach auf der linken Menüleiste "summer" ein, und schon hat man eine Unzahl von Gedichten, die sich mit dem Thema Sommer beschäftigen. Allerdings werden dort nur englische Gedichte aufgelistet, die das Wort "summer" beinhalten.


Englische gedichte und Lyrik am Beispiel von Lord Byron

Ein Gedicht ist eine Form der Lyrik, die mit einer nicht alltäglichen Anordnung von Wörtern, Wortgruppen oder Sätzen arbeitet. Der Lyriker verwendet zu meist eine sehr bildhafte Sprache und benutzt u.a. Metaphern, Anspielungen, Allegorien und Gleichnisse. Die Lyrik unterliegt in der Regel keinerlei Formzwängen, gleichwohl besteht ein Gedicht meist aus Versen, Strophen und Reimen. Diese sehr alte Literaturform vollzieht seit Jahrhunderten einen immerwährenden Wandel ihrer Form. So änderten sich Rhythmus und Reim, Versmaß und Thematik parallel zum gesellschaftlichen Wandel. In der modernen Lyrik sind die Auswirkungen des Verzichtes auf die Regeln der Metrik in Gedichten frei von Versmaß und Reim zu bewundern.

Ein bedeutender Repräsentant der englischen Lyrik war der am 22. Januar 1788 in London geborene George Gordon (Lord) Byron. Seine Werke, die der englischen Spätromantik (sog. Schwarze Romantik oder Negative Romantik) zugeordnet werden, sind geprägt von Ablehnung gegenüber althergebrachten englischen Strukturen; seine Protagonisten sind, womöglich als Projektion seiner selbst, intelligent, mutig und leidenschaftlich, doch zumeist rastlos, einsam und verletzlich. Es bleiben ihnen Glück und Zufriedenheit versagt.

Dieses Schicksal trifft auch den Protagonisten „Manfred“, in Byrons gleichnamigen „dramatischen Gedicht“ aus dem Jahre 1817, der einen dramatischen Tod erleidet: „´T is over—my dull eyes can fix thee not; But all things swim around me, and the earth Heaves as it were beneath me. Fare thee well—Give me thy hand. (dt: ´s ist aus! Ich kann dich nicht ins Aug´ mehr fassen Um mich schwimmt alles- und die Erde hebt sich Als käm´ es wühlend unter mir.- Leb wohl! Gib mir die Hand.)

Lord Byron verstarb selbst nicht in englischen Gefilden, sondern bereits im Alter von 36 Jahren in Griechenland, wo er seit 1823 lebte.

posted at 04.09.2008 - 15:38  | stored in Poesie Ausländische Gedichte  |  comments 0

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