Dichter Joseph Freiherr von Eichendorff

Gedichte , Sprüche und Poesie von Josef von Eichendorff... Unter den Gedichten der Romantiker sind die Gedichte von Josef von Eichendorff sicherlich mitunter die bekanntesten. Dabei was Eichendorff hauptberuflich jedoch nicht Dichter, sondern Beamter, in Breslau, Danzig, Königsberg und zuletzt in Berlin. Auch brachte er eine gewisse militärische Erfahrung aus den Freiheitskriegen gegen Napoleon in den Jahren 1813 und 1814 mit und sogar an der Schlacht von Waterloo hat er teilgenommen.

Eichendorff war gläubiger Katholik, und in vielen seiner Gedichte ist die religiöse Stimmung daher unverkennbar. Aber Eichendorff hat auch Wander- und Liebeslieder geschrieben, und es gibt mehrere Gedichte zu politischen Tagesereignissen von ihm, beispielsweise zur Revolution von 1848. Neben Gedichten schrieb er auch Prosa, Dramen und nicht zuletzt literarhistorische Werke. Doch Eichendorff ist sicherlich nicht nur aufgrund seiner Gedichte einer der bekanntesten Vertreter der Romantik, sondern wahrscheinlich vor allem durch seine Novelle "Aus dem Leben eines Taugenichts". In seinen Gedichten und sonstigen lyrischen Werken bedient sich Eichendorff für das Zeitalter der Romantik typischerweise einer sehr lyrischen, ausgeschmückten und blumigen Sprache.

Genaue Naturbeschreibungen und Stimmungseindrücke der agierenden Personen stehen in seinen Gedichten, Novellen und Dramen im Vordergrund. In seinen Gedichten lässt sich kaum eine nüchter Erzählweise wieder finden. Der Hauptkonflikt seiner Werke zog sich auch durch Eichendorffs reales Leben zog, ist zeitlos und somit auch heute noch immer aktuell. Denn Eichendorff geht es, insbesondere in seiner Novelle, um den Gegensatz des spießigen Bürgers zum mutigen, naturverbundenen Aussteiger.

In seiner Novelle vom Taugenichts hat Eichendorff zudem viele Gedichte direkt mit in die Handlung eingebaut. In seinen typisch romantischen Werken tauchen zumeist auch sehr viele romantische Motive, wie z.B. Musikinstrumente, Vögel, Farben und Tageszeiten auf. Auch versteht es Eichendorff den Kontrast zwischen der kalten, realen Welt und der Traumwelt zu verdeutlichen.

Joseph Freiherr von Eichendorff ist ein berühmter und bekannter Dichter, der von 1788 bis 1857 lebte. In seinem ganzen Leben hat Eichendorff unzählig viele Gedichte geschrieben, die sehr tiefsinnig und sehr vielschichtig sind. So hat Eichendorff auch zu vielen verschiedenen Themen Gedichte geschrieben.

Ein Gedicht, das Eichendorff verfasste, heißt "Abschied":

Wer sich nun daran wagen will das Gedicht zu interpretieren, der wird schnell merken, dass es viele mögliche Interpretationen von diversen Stellen gibt und deshalb kann man sich auch gut mit den Gedichten von Eichendorff auseinandersetzen.

Hier einen möglichen Interpretationsansatz:
Eichendorff schrieb das Gedicht im Oktober 1810, als er von Lubowitz nach Wien zog.
Liest man das Gedicht zum ersten Mal erwartet man nach "O Täler weit, o Höhen, o schöner, grüner Wald, du meiner Lust und Wehen andächt'ger Aufenthalt!" ein Loblied an die Natur, an den Wald. Dafür spricht der verschränkte Paarreim, die achtzeiligen vier Strophen und der volksliedhafte Charakter. Wie so oft, bringt jedoch Eichendorff einen Gegensatz. Hier ist es, der vermuteten Entstehungszeit zufolge, mit seinem erzwungenen Abschied aus Oberschlesien.

posted at 10.11.2008 - 02:33  | stored in Poesie Dichter  |  comments 1

Elena ergänzte: Ein echt tolles Gedicht, ich muss ein Referat über Eichendorff halten
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