Gedichte und Poesie Gedanken über Babygedichte
Die Geburt eines kleinen Menschen ist etwas sehr besonderes und jedes mal einzigartig. Alle Babys benötigen hohe Beachtung und Fürsorge. Es ist wichtig und schön, wenn Sie Ihre Zuneigung dem eigenen Baby aber auch Babys von befreundeten Familien zeigen.
Ein Kind in sehr jungen Jahren braucht viel Zuwendung und Geduld. Es ist wichtig viel mit ihm zu sprechen, ihm vorzusingen oder ein schönes Gedicht aufzusagen.
Man kann Babygedichte dem eigenen Kind widmen und es ihm oft vorlesen, oder auch verschiedene Gedichte vortragen, die alle einen wohltuenden Tonus haben.
Aber auch als Beweis der Freundschaft zu einem anderen Paar und dessen Kind, kann man für dieses Babygedichte schreiben und schenken, um so die Verbundenheit zu den Freunden zu demonstrieren.
Es gibt verschiedene Arten von Babygedichten. Es kann sich um ein Gedicht zur Geburt, zur Taufe, zum Geburtstag oder auch einfach im Alltag handeln. Achten Sie darauf, dass in dem Gedicht schöne, beruhigende Wörter vorkommen und dass Sie sich beim Vorlesen viel Zeit lassen, um dass Gedicht ruhig und schön betont vorzutragen.
Sie können bei Ihrer Auswahl auf Bücher zurückgreifen, es werden eine Vielzahl von Büchern mit Gedichten oder kleinen Geschichten für kleine Ohren angeboten oder was immer noch am Besten ist, sich selber ein Gedicht ausdenken.
Zu Anlässen wie dem Geburtstag des Kleinen oder zu
Weihnachten ist es eine schöne Aktivität, sich ein Gedicht für sein Baby zu überlegen, es aufzuschreiben und ihm einige Jahre später die gesammelten Gedichte, die Sie ihm über die Jahre seines Heranwachsens gewidmet haben, zu schenken. Ein Buchtipp: "Ich summe dir leise eine erfundene Weise" von Baby Butt
Babygedichte
Liebe ist für alle Dichter unseres Zeitalters einer der stärksten Gründe gewesen, zu dichten. Liebe berührt einen emotionell so stark, dass man andere Worte findet als im Alltag. Wieviele Gedichte aus dem Überschwang der Liebe heraus schon auf Erden geschrieben wurden, kann niemand sagen. Noch viel mehr wurden vermutlich wegen unerfüllter Sehnsüchte und schief gelaufener Liebesbeziehungen verfasst.
Was könnte einen neben diesen Dingen stärker berühren, als die Geburt eines neuen Erdenwesens? Babygedichte zu schreiben ist vielleicht die zarteste Form der Poesie, hervorgerufen durch winzige Hände, ein zauberhaft duftiges Wesen und all die Emotionen, Ängste und Hoffnungen, die es auslöst. Manchmal kann man sich kaum vorstellen, dass man selber einmal so winzig und hilflos gewesen sein soll. Es ist die reinste Form des Daseins; noch ganz unverstellt von den oft fatalen Folgen einer Erziehung, die uns in ein Gesellschafts-System einpassen soll, in dem uns alles Echte genommen wird.
Die interessante Frage ist nun, ob es eigentlich bekannt gewordene Babygedichte in der Weltliteratur gegeben hat, oder ob dies ein so privater Glücksmoment war, dass er nicht mit uns geteilt wurde? Meister Goethe hat zumindest in seinem Gedicht "Willkommen und Abschied" ein paar Zeilen zum Thema eingefügt, auch Herr Rilke widmete dem Beginn und Ende des Lebens die wunderbaren und viel zitierten Worte von dem Zauber, der jedem Anfang innewohnt. Friedrich Hebbel schrieb immerhin ein Gedicht mit guten Wünschen für den neuen Erdenbürger.
Doch die meisten Babygedichte scheinen den Eltern und Patentanten vorbehalten zu sein, die von der Ankunft des Kindes elektrisiert sind und voller Liebe Babygedichte zu Geburt und
Taufe verfassen. Manches davon findet das erwachsen gewordene Kind später in seinen Fotoalben und den Baby-Tagebüchern der Mutter wieder.
posted at 04.09.2008 - 15:51 | stored in Poesie Festliche Gedichte | comments 0