Gedicht zur Taufe

Ein Gedicht, das zur Taufe verfasst wird oder nur die Thematik der Taufe beinhaltet, wird durch eine positive, oft auch religiöse Stimmung geprägt. Zweck eines solchen Gedichts ist es, auf die Bedeutung einer Taufe aufmerksam zu machen. Jedoch unterliegen die meisten Gedichte dieser Thematik keiner festen Vorschrift, weswegen Gedichte über eine Taufe nach den äußeren Kriterien gut unterschieden werden können.

Zwischen den verschiedenen Reimformen muss als erstes unterschieden werden. Der gängigste Reim im Gedicht ist der Paarreim, bei dem die Endungen zweier aufeinanderfolgenden Reime sich reimen. Eine andere Variante stellt der Kreuzreim dar, bei dem die Endungen des ersten und des dritten Verses sich reimen, sowie die Endungen des zweiten und des vierten. Dieser Reim zieht sich im selben Rhythmus durch das gesamte Gedicht zur Taufe.

Ein weiteres wichtiges Unterscheidungsmerkmal von Gedichten ist das Metrum, der Takt, in dem das Gedicht verfasst ist. Die beiden grundlegendsten Varianten des Metrums sind der Jambus und der Trochäus. Diese beiden Bezeichnungen definieren den Rhythmus, in dem die einzelnen Silben betont werden. Dieser Rhythmus zieht sich meistens in fortlaufender Kontinuität durch das gesamte Gedicht.

Wird die erste Silbe eines Verses betont, so auch die dritte, die fünfte und die siebte. Dies läuft je nach Länge des Verses beliebig fort. In diesem Fall handelt es sich um einen Trochäus. Der umgekehrte Fall wäre die Betonung der zweiten, vierten und sechsten Silbe. Dies wird Jambus genannt. Abhängig davon, wie lang die einzelnen Verse sind, wird die Anzahl der Hebungen definiert. Unter dem Begriff der Hebung versteht man das Betonen einer einzelnen Silbe. Somit bezeichnet beispielsweise ein vierhebiger Jambus einen Vers, in dem die zweite, vierte, sechste und achte Silbe betont wird. Das war ein Artikel zu Gedicht Taufe.

posted at 04.09.2008 - 15:16  | stored in Poesie Festliche Gedichte | comments 0

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