Freundschaftsgedicht Gedanken über den Abschied aus der Schule

Gedicht über den Abschied von der Schule: Der Abschied aus der Schule ist ein wichtiger Einschnitt im Leben. Zum Abschied von der Schule werden in der Regel Abschiedsveranstaltungen organisiert, bei denen der Schulleiter eine Ansprache hält. Hier bringen sich auch Schüler in Form musikalischer oder parodistischer Beiträge ein. Manche Abschlussjahrgänge machen sich die Mühe, Abschlusszeitungen herzustellen, in denen alle Schulabgänger – zumeist in launiger Form – dargestellt werden.

Wenn Sie sich als Schüler oder als Lehrer inhaltlich an derartigen Aktivitäten beteiligen wollen, dann könnte dies in Form eines Gedichtes zum Abschied von der Schule geschehen.
Wenn Sie sich an ein Gedicht zum Abschied von der Schule wagen wollen, dann sollten Sie ein gewisses Gespür für Versmaße und –rhythmen mitbringen. Schließlich wäre es ja etwas peinlich, wenn die Riege der anwesenden Deutschlehrer beim Gedichtvortrag bedenklich mit den Augen zu rollen begönne.

Da Sie ja den Abschied von der Schule begehen, könnte man eine aktuelle Schullektüre als Vorlage verwenden und diese verfremden. So könnte aus dem Faustschen Monolog („Habe nun, ach, Juristerei und Medizin, und leider auch Theologie, sehr wohl studiert, mit heißem Bemüh’n …“) der Vers „Habe nun ach, Mathematik und die Physik, und leider auch Geographie, sehr wohl gelernt mit sanftem Bemüh’n“ werden.

Verwendet man eine „klassische“ Vorlage für das Gedicht zum Abschied von der Schule, so dokumentiert man damit durchaus ein gewisses bildungsbürgerliches Niveau und kann sich – solange man sich nicht am Versmaß versündigt – eines Erfolges sicher sein.

Natürlich gehört es dazu, das in einem solchen Gedicht die Schüler- und die Lehrerschaft karikiert überzeichnet auch ein wenig durch den Kakao gezogen werden dürfen. Was man jedoch beim Gedicht zum Abschied von der Schule auf alle Fälle vermeiden muss, sind grobe Beleidigungen.


Ein Gedicht zum Abschied von der Schule


Die Schule war für sie so fremd und groß, als sie liefen mit ihrer Schultüte los.
Es war für sie alles unbekannt,als sie gingen zur Schule an Mutti's Hand.
Sie betraten den Klassenraum das erste mal, Sie hatten dabei keine Wahl.
Ob ihnen der Lehrer wohl gefällt, der sich ihnen vorgestellt?

So fing der Ernst des Lebens an. Finger heben. Du bist dran.
Sie lernten Rechnen, Lesen Schreiben ,wollten auf keinen Fall sitzen bleiben.
Also hieß es üben, üben, üben und bloß nicht die Stimmung der Eltern trüben.
Sie hatten Kunst, Musik und Sport und fuhren mit der Klasse fort.
Dann waren da noch die Hausaufgaben, die Ihnen auf dem Magen lagen.
Denn wer machte die schon gerne, man schob sie lieber in die Ferne.

Sie haben wirklich viel gelernt ,der Schulabschluß war weit entfernt.
An Abschied war noch lange nicht zu denken, sie mußten sich erst den Kopf verrenken.
Dort mußte ziemlich viel hinein. Bloß keine Sechsen! Auf keinen Fall! Nein!
Freunde gewannen sie sehr viele, mit denen sie machten die Pausenhofspiele.
Oder auch mal lernten Zuhause und nicht nur quatschten in der Pause.
In der Schule wurde auch gefeiert, selbst die Eltern kamen angebleiert.
Sie lernten mindestens ein Gedicht im Jahr, weil das der Rektor gerne sah.
Und so verging Jahr für Jahr und schon ist der Abschied an der Schule da.

Den Abschluß haben sie gemacht, mit feuchten Augen laut gelacht.
Und zu diesem Anlass jetzt ein schönes Gedicht, was alle harten Herzen bricht.
Ein Gedicht zum Abschied , das macht jetzt Sinn, denn das bekommen sie kein zweites Mal hin.
Den Abschluß wird man nicht noch einmal machen, denn jetzt kommen ganz andere Sachen.
Jetzt geht es wohl um das verdienen von Geld, für die Kosten dieser Welt.
Sie werden gerne denken, zurück an diese Zeit. Der Weg war nicht lang, er war nur sehr weit.
An diese Zeit das kann ich ihnen sagen,werden sie immer unvergessliche Erinnerung haben.

posted at 21.09.2008 - 13:08  | stored in Poesie Freundschaftsgedicht | comments 0

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